Allerdings steckt hinter erfolgreichen Werbebriefen weit mehr als eine kreative Feder. Texte sind harte Arbeit. Entweder für den Leser, oder für den Texter. Da bei einem Werbebrief niemand bereit ist, sich als Leser „Mühe zu machen“, ist die Entscheidung leicht: Die harte Arbeit bleibt dem Texter.
Mit Werbetexte erstellen Sie Ihre Angebote an Zielpersonen und können Kommunikations-Ziele beeinflussen. Erfolg eines Mailings durch die Erarbeitung des Kommunikations-Zieles ist weit stärker als die Gestaltung eines Mailings bzw. Werbetext. Deshalb beginnt jede Direktwerbe-Aktion mit konzeptionellen Überlegungen.
Bei einem Werbetext muss der Kunde merken, dass er im Mittelpunkt der Verkäufer-Bemühungen steht. Dies erreichen wir durch den „Sie“-Standpunkt und die Ansprache der Kunden-Vorteile. Dabei verknüpfen wir das Angebot des Verkäufers mit den positiven Folgen für den Käufer: gibt Ihnen, schafft Ihnen, bedeutet für Sie, erhöht Ihren, hilft Ihnen bei, spart Ihnen, garantiert Ihnen, ebnet Ihnen, macht Sie zu, erweitert Ihre, sichert Ihnen, erlaubt Ihnen, führt Sie, gewährt Ihnen, erleichtert Ihnen, zeigt Ihnen, unterstützt Sie, bringt Ihnen, Sie erwerben…
Kunst des Texters ist, kompliziert zu denken und einfach zu formulieren. Sei einfach - aber nicht harmlos. Conrad Adenauer: "Je einfacher reden ist eine gute Gabe Gottes."
Langweilige Texte sind eine Beleidigung für den Leser.
Nicht 100% unserer Zielpersonen müssen unsere Message verstehen. Wenn der letzte Depp sie kapiert, ist sie mit hoher Wahrscheinlichkeit so einfältig, dass niemanden sich dafür interessiert. Wer sich nach den Dümmsten der Zielgruppe richtet, und glaubt, dass ihn deswegen 100% verstehen, wird überrascht sein, dass 100% einfach über die Botschaft wegsehen. Wer alle erreicht, erreicht niemanden!
Kompliziert denken heißt, auf ungewöhnliche Art und Weise an die Themen herangehen. Querdenken. Vordergründiges wegdenken. Gedanken neu kombinieren, sodass sie ein Thema von einer völlig anderen Perspektive darstellen.
Statt: "Helft einem armen Blinden" "Es ist Frühling - und ich bin blind."
ist die wirkungsvolle textliche Gestaltung eines Werbemittels
Nur treffende Argumente führen zur Reaktion. Wägen Sie also ab, welche Gründe Ihre Zielpersonen am ehesten veranlassen, sich für Ihr Angebot zu entscheiden. Oft sind mehrere Motive miteinander verbunden.
Oft steht heute ganz oben auf der Liste ein günstiger Preis. Jeder Kunde hat jedoch auch andere Beweggründe, sich für oder gegen Ihr Angebot zu entscheiden.
Ihr Kunde hat sich an Ihr Angebot gewöhnt. Sie machen es ihm einfach zu kaufen, weiter zu verkaufen, oder er hat „schon immer“ bei Ihnen gekauft.
Prestige / Image: Status-Symbole kaufen Ihre Kunden nicht wegen des niedrigen, sondern wegen des hohen Preises. Ihr Besitz verspricht ein bestimmtes Image verbunden mit steigendem Prestige.
Drang nach Neuem: Pionier-Käufer sind stets auf neuestem Stand. Der Preis spielt eine untergeordnete Rolle.
Mitgefühl: Beim Spenden-Sammeln ein starkes Motiv.
Gesundheit: Ihr Angebot ist nicht im Umfeld der „Gesundheitsbranche“ angesiedelt? Jedes „gute“ Produkt bietet seinem Käufer Grund zur Freude. Probleme, Reklamationen, Ärger und damit Gallensteine bleiben Ihrem Kunden erspart.
Sicherheit: Ihr Kunde kann sich rund herum auf Sie verlassen. Für viele Käufer ein besonders starkes Motiv.
Tradition: Der typische Stammkunde. Wer sich einmal für Ihr Unternehmen oder für Ihr Produkt entschieden hat, bleibt treu. Auch Bequemlichkeit spielt eine erhebliche Rolle.
Käufer-Typen und deren Motive: Wirtschafts-Käufer (finanziert): Bedarf, finanzieller Vorteil, Prestige, Sicherheit, Macht, Existenz-Sicherung, Drang nach Neuem…
Sachkäufer (verantwortet): Sicherheit, Anerkennung durch Dritte...
Anwendungskäufer (benutzt): Besitz, Sicherheit, Bequemlichkeit, Gesundheit, Anerkennung durch Dritte, Angst, Selbstbestätigung, Gewohnheiten, Gier, Lust, Prestige, Spieltrieb, Sex, Herdentrieb, Lebensfreude, Entfaltungsdrang...
Die Lesekurve: Siegfried Vögeles Tests mit der Augenkamera beweisen: Der Blickverlauf des Lesers ist geprägt. Er folgt einer bestimmten Lesekurve. Kein Brief wird so gelesen, wie er geschrieben wird, also Wort für Wort, Zeile für Zeile. Das Auge springt von Absatz zu Absatz, überspringt, hält an bestimmten Stellen und liest zuerst wenig. Nur eins wird gleich am Anfang Wort für Wort gelesen: Das Post Skriptum.
Unsere Botschaft muss der Empfangs-Bereitschaft des Lesers angepasst sein. Sie muss leicht erkennbar sein. Sie muss den Leser motivieren, aufmerksam zu lesen.
Die Empfangs-Bereitschaft des Lesers wird durch Verstärker und Schlüsselreize vergrößert. Erkennt er seine Vorteile in den ersten 20 Sekunden, wahren wir die Chance, dass er weiter liest.
Werbetexter und Texter Dieter Engelhardt textet und redigiert Ihre Texte nach Vögele Dialog-Methode: Ihr Text regidiert von Dieter Engelhardt für Ihre –Direktwerbung
All dies sind Begriffe, die im Direktmarketing und Werbetexten gewichtet werden.
Das Konzept wird vom Konzeptionist kreativ entwickelt. Voraussetzung ist natürlich, dass seine Kreativität in Kundenmailings, Kundenzeitschriften und Mailings verwendung finden. Für ein Produkt wird ein Marketing-Konzept erstellt, dass bei Markteinführung optimal positionierd wird. Markt-Kommunikation erleichtert uns das Erarbeiten von Marketing-Zielen.